Entsprechend
unserer Verabredung mit Matata werden wir nach eingenommenem Breakfest um 8:30
Uhr abgeholt. Wir wollen noch einkaufen. Matata empfiehlt uns einen Laden, der
cheap ist. Vorher kaufen wir noch die Busfahrkarten Mashi-Nairobi von
Riverside. Matata zeigt uns sein Büro im Zentrum. Das Büro ist etwas
runtergekommen, aber voll in Betrieb. Das Büro hat ca. 10 m2,
eingerichtet mit einem Tisch und 2 Pinwänden mit Fotos vergangener Trips.
Wir haben noch
1 ½ Stunde zum Einkaufen und nutzen diese zum Erwerb weiterer Ketten und
„Chessboards“.
10:00 Uhr
fahren wir zurück zum Hotel, damit uns der Bus 11:30 Uhr pickupen kann. Der Bus
kommt pünktlich. Er läuft noch 4 bis 5 andere Adressen in Moshi an und lädt
Passagiere. Dann geht es los nach Arusha. Dort halten wir wie bei der Hinfahrt
am Umsteigeplatz vor dem Nov-Hotel und machen Mittag. Gegen 14:00 Uhr geht es
weiter mit einem anderen Bus Richtung Nairobi. Die Grenzabfertigung gestaltet
sich diesmal unkomplizierter. Dafür belagern uns massenweise Massai und andere
Ureinwohner, damit wir ihren Spittel kaufen. Ich lasse mich erweichen und kaufe
noch eine Steinkette für 3 $, die ich eine Minute später auch für 2 $ hätte
haben können. Dann geht es weiter nach Nairobi. Noch 3 lange Stunden.
Gegen 19:00
Uhr kommen wir auf dem Flughafen an. Der zuständige Mitarbeiter der Fluglinie
eröffnet uns, dass der Flug um 23:59 Uhr gecancelt ist und wir am nächsten Tag
fliegen werden. Bis dahin will man uns ins Safari-Parkhotel bringen. Wir sind
skeptisch und bestehen auf Umbuchung auf einen Flug bei einer anderen Airline
noch am selben Abend, zumal 5 Belgier auf KLM umgebucht worden sind. Leider
waren bei KLM nur 6 Plätze frei, sodass wir uns fügen müssen. 20:10 Uhr gehen 2
Shuttlebusse in das Hotel ab. Ich befürchte, dass wir in eine afrikanische
.............. gebracht werden. Doch weit gefehlt. Das Safari-Parkhotel ist ein
5-Sterne-Hotel am Stadtrand und äußerst nobel. Die Airline steht gerade für
Unterkunft, Breakfest, Lunch und 2x Dinner sowie alle Softdrinks. Das bedeutet,
wir müssen nur den Alkohol selber zahlen. Darüber hinaus spendiert die Airline
einen 3-minütigen internationalen Call. Obschon wir nicht gerade glücklich über
die Umstände sind, nehmen wir unser Schicksal gefasst. Nach einer
Refreshing-Pause treffen wir uns zum Dinner. Wir haben die Wahl zwischen 5
Restaurants. Normal, African, Chinese, Japanese und Italian. In Anbetracht der
fortgeschrittenen Zeit gehen wir ins Normal-Restaurant. Das Essen ist fürstlich
und wir lassen so richtig auftafeln. Es kostet ja nichts. Dann neigt sich der
Tag und wir gehen schlafen.