Nach dem wie immer
guten Frühstück brechen wir auf. Anfahrt zum Krater über katastrophale Strassen
(Felsen, Schotter,...), nur mit Geländewagen zu meistern. Nach ca. ¾ Stunde
Fahrt erreichen wir den Krater. Vom Kraterrand (2400 Meter) haben wir einen
herrlichen Blick in den Krater (600 Meter tief, Durchmesser des Kraters ca. 20
km). Das Kraterinnere ist vor allem Savanne, mehrere Seen und ein bisschen
Wald. Riesige Tierherden sind von oben sichtbar. Der Krater ist unbewohnt. Wir
fahren auf dem Kraterrand um den halben Krater, vorbei am Denkmal für Prof.
Gzymek. Das Massai-Tourismus-Dorf besuchen wir nicht, sondern fahren auf
steilem Pfad in den Krater. Wir sehen
Zebra-Herden, Gnus, einige Elefanten, in einem Tümpel Nilpferde, die sich
dauernd nass halten bzw. auf den Rücken drehen, Flamingos usw. Die „Tierdichte“
ist sehr hoch, fast wie im Tierpark. Nach längerer Suche sehen wir auch ein
Rhino, allerdings in größerer Entfernung. Mittag am See, dort sind viele Geier,
die sich auf die Touristen stürzen. Mali und ich büßen einen Teil unserer
Mahlzeit ein, so dass wir dann lieber im Auto essen. Nach dem Essen sehen wir 2
Löwen, zahm, legen sich in den Schatten des Autos, sind hungrig und von der
Hitze erschöpft (jagen abends und nachts). Nach 3 Tagen nervt Safari ein
bisschen, so dass wir langsam einschlafen. Gegen 14:00 Uhr treten wir die
Rückfahrt an. Die Ausfahrt aus dem Krater ist noch steiler, als die Einfahrt.
Der Jeep stinkt nach Gummi und Kupplung. Der Fahrer hält gelegentlich den Kopf
raus und prüft die Motorengeräusche. Einmal wird es so steil, dass wir hängen
bleiben und er manuell das Differenzial sperren muss. Dann bis 20:00 Uhr
nervende Fahrt nach Moshi (350 km). Wir sind froh, als wir nach ca. 2 Stunden
wieder feste Strasse erreichen. Die Reservierung fürs Buffalo hat nicht
geklappt, so dass wir ein anderes Hotel suchen müssen. Nach längerer Suche
finden wir eines, wesentlich besser als das Buffalo, allerdings etwas
ausserhalb der Stadt (Keys Park, 20 $ pro Zimmer)
Nach dem
Duschen treffen wir uns mit unseren afrikanischen Freunden und feiern noch bis 24:00 Uhr Abschiedsparty. Ich habe zwischenzeitlich unseren Rückflug um einen
Tag vorverlegt, hierzu das OK bekommen. Dies wird Anlass für einen sehr
angenehmen Abschluss unserer Reise werden. Hierüber wird in den folgenden
Einträgen zu berichten sein.