Alle noch da,
keiner erfroren. Hartmut ist der gesündeste, er schläft sehr gut. 7:00 Uhr wecken
(war nicht erforderlich). Seit 6:00 Uhr Gewusel von ca. 30 Touris + Guides +
Trägern + ...
Auf den Zelten
gab es Eis! Das Frühstück war ebenso spitze wie das Abendbrot. Üppig, auf den
silbernen Tabletts mit allem drum und dran. Unsere Mannschaft kümmert sich
aufmerksam um uns. Leider sind alle Gruppen fast gleichzeitig (ca. 8:30 Uhr)
aufgebrochen, was zu Staus und ständigen wechselseitigen Überholvorgängen
führte. Die meisten sind ganz gut drauf, aber es gibt auch einige Idioten – die
es unglaublich finden, wenn man ihre Ausrüstung berührt. Auch am 2. Tag kein Regentropfen,
sondern nur schönes Wetter. Die Route (mit ca. 900 Metern Höhengewinn)
verlief zunächst durch Niedrigwald und Gestrüpp. Interessanter waren einige
Kraxelabschnitte am Felsen nach dem Verlassen der Baumzone. Hier gibt es nur
noch Moos, Flechten, Senezien und auch schöne Blumen. Am half way point wieder
ein üppiges Lunch mit viel Früchten (Tomate, Gurke, Limetten, Honigmelone, ...)
Die Gurkenscheiben sogar sternförmig ausgeschnitten. Kleine technische
Erfahrung: Teebeutel in einem Wassersack sind blöd - saugen sich ganz schlecht
an.
Ankunft im
Camp II („Shira“, Höhe 3750 m). Schon 14:00
Uhr.
ECHT UNGLAUBLICH! Unsere Zelte waren schon aufgebaut - in
bester Lage und besser als von uns selbst. Da noch viel Zeit, noch kleiner
Abstecher auf Hügel in der Nähe (nochmal 60 Höhenmeter)
Zwischen der Beschreibung im TANZANIA-Buch (zur heutigen
Route) und unseren eigenen Erfahrungen existieren doch erhebliche Abweichungen.
Der Typ (im Buch) übertreibt etwas!
GANZ
ERFREULICH: Keinerlei Anzeichen von Höhenkrankheit, Kurzatmigkeit und anderen
„Ausfällen“. Maximal leichte Kopfschmerzen. Kann morgen schon anders sein...
Am Ende des
Tages sind wieder alle Wolken verschwunden und geben den Blick frei auf Moshi
und den Kili (imposant!)