Samstag, 29. Juni 2013

28. Februar 2003 - Arusha-Nationalpark

Heute ist der erste Tag unserer Safari. Wir wurden um 8:30 Uhr mit einem „verwertungsreifen“ Toyota Landcruiser vorm „Buffalo“ abgeholt. „Hadj“ fährt, Ali und Adam sind Beisitzer. Es geht aus Moshi über Arusha zum Arusha-Nationalpark. Dieser ist ganz und gar nicht so, wie man sich einen solchen vorstellt. Man fährt über „Waldwege“ durch einen Hochwald mit verschiedenen Lichtungen. Wir sehen fürs erste lediglich in Fernglasweite Büffel, Giraffen, Paviane, Zebras und Warzenschweine. Später dann aus nächster Nähe Flamingos und vor allem Giraffen. Nach Verzehr unseres Lunchpaketes fahren wir los, um möglichst kurz vor unserem morgigen Ziel, dem Lake Maniara, einen Campingplatz anzusteuern. Auf dem Weg dorthin hielten wir an einem kombinierten Erfrischungs-„Curioshop“. Bevor wir eine eiskalte Cola tranken, erstanden wir nach teilweise erbitterten Verhandlungen diverse Holzköpfe aus „Ebony“ und „anderen“. Wie sich später herausstellte, viel zu teuer. Die Höhe des Ansatzes beim „klassischen Verhandlungsgeschäft“ stellte sich als zu hoch heraus, da diese gegenüber der Anfangsforderung gar nicht unverfroren genug ausfallen kann. Doch wir sind lernfähig und werden die „Schockwirkung“ von hergesagten „Einstiegsunverschämtheiten“ voll ausnutzen.

Wir kamen auf einen für hiesige Verhältnisse ordentlichen Campingplatz an, bauten die Zelte auf und duschten. In der Zwischenzeit bereitete unsere „Crew“ das Abendessen. Der Abend klang gemütlich bei Bier, aber auch jeder Menge Mückenstiche aus.


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