Heute ist der
erste Tag unserer Safari. Wir wurden um 8:30 Uhr mit einem „verwertungsreifen“
Toyota Landcruiser vorm „Buffalo“ abgeholt. „Hadj“ fährt, Ali und Adam sind
Beisitzer. Es geht aus Moshi über Arusha zum Arusha-Nationalpark. Dieser ist
ganz und gar nicht so, wie man sich einen solchen vorstellt. Man fährt über
„Waldwege“ durch einen Hochwald mit verschiedenen Lichtungen. Wir sehen fürs
erste lediglich in Fernglasweite Büffel, Giraffen, Paviane, Zebras und
Warzenschweine. Später dann aus nächster Nähe Flamingos und vor allem Giraffen.
Nach Verzehr unseres Lunchpaketes fahren wir los, um möglichst kurz vor unserem
morgigen Ziel, dem Lake Maniara, einen Campingplatz anzusteuern. Auf dem Weg
dorthin hielten wir an einem kombinierten Erfrischungs-„Curioshop“. Bevor wir
eine eiskalte Cola tranken, erstanden wir nach teilweise erbitterten
Verhandlungen diverse Holzköpfe aus „Ebony“ und „anderen“. Wie sich später
herausstellte, viel zu teuer. Die Höhe des Ansatzes beim „klassischen
Verhandlungsgeschäft“ stellte sich als zu hoch heraus, da diese gegenüber der
Anfangsforderung gar nicht unverfroren genug ausfallen kann. Doch wir sind
lernfähig und werden die „Schockwirkung“ von hergesagten
„Einstiegsunverschämtheiten“ voll ausnutzen.
Wir kamen auf
einen für hiesige Verhältnisse ordentlichen Campingplatz an, bauten die Zelte
auf und duschten. In der Zwischenzeit bereitete unsere „Crew“ das Abendessen.
Der Abend klang gemütlich bei Bier, aber auch jeder Menge Mückenstiche aus.
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