Hinter unserem
Zelt, noch im Schatten liegend, türmt sich Breakfast-Wall vor uns auf. Sie
stellt den Beginn unserer heutigen Wanderung dar und erscheint eigentliche sehr
schwierig. Aber Ali nimmt uns die Sorgen und zeigt uns die anderen Bergsteiger in der Wand.
Alle haben sich erholt. Auch Hartmut nimmt wieder am
Frühstück teil, welches wie immer sehr lecker ist. Um 9:00 Uhr geht die
Tagestour Richtung Karango-Camp los. Die Wand ist zwar steil, aber überhaupt
nicht schwierig. Nach einer Stunde sind wir oben und haben den Blick frei ins
nächste Tal. Dieses durchqueren wir. Hartmut, der sich offensichtlich immer
noch nicht gänzlich erholt hat, fragt Ali nach dem Weg. Ali erklärt den Weg und
bestimmt die Dauer mit noch 20 Minuten. Doch diese Angabe ist zu optimistisch.
Hinzu kommt, dass sich Ali offensichtlich über den Standort unseres Nachtlagers
täuscht. Es liegt nicht im Tal, sondern auf dem angrenzenden Sattel. Hartmut
ist aufgebracht, kann aber daran nichts ändern.
Wir steigen
ins Tal hinab und fassen an dem dort fließenden kleinen Bach Wasser. Es ist bis
zu unserem Abstieg das letzte Wasser. Sämtlicher Bedarf ist nunmehr zu
transportieren.
Danach
erklimmen wir den Sattel und finden unsere Zelte pico-bello aufgebaut. Wir
nehmen unser Lunch ein.
Ich habe die
Idee, nochmal in das Tal zum Bach hinab zu steigen und dort ein Bad zu nehmen.
Moos und Mali lassen sich begeistern. Wir laufen hinunter und nehmen im kalten
blauen Bachwasser ein erfrischendes Bad. Wie neu geboren gehen wir zurück zum
Camp und warten auf das Abendbrot. Wir lassen es uns schmecken und werfen noch
einen letzten Blick ins Tal auf Moshi und lassen den Tag ausklingen...